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Einsatzbericht Lagerhallenbrand Weingarten

Die Feuerwehr Ettlingen wurde durch den Kreisbrandmeister mit einem Löschzug zu einem Lagerhallenbrand zur Überlandhilfe nach Weingarten angefordert.

Die Aufgabe der Feuerwehr Ettlingen war die Riegelstellung zu einer angrenzenden Wohnsiedlung sowie zu angrenzenden Lagerhallenbereiche. Zu Beginn der Löschmaßnahmen wurde durch mehrere Trupps unter Atemschutz ein Innenangriff durchgeführt, da Teile der Lagerhalle allerdings einzustürzen drohten oder sogar eingestürzt sind, wurde der Innenangriff abgebrochen, um die Einsatzkräfte zu schützen.

Anschließend wurde mit mehreren Wasserwerfer und einigen B sowie C Rohren die Löschmaßnahmen von außen durchgeführt. Die Löschmaßnahmen wurden über die Drehleiter von oben koordiniert.

Gegen 08:00 Uhr wurden die Kräfte aus Ettlingen aus dem Einsatz entlassen und an die nachfolgenden Kräfte aus Waldbronn übergeben.

Einsatzbericht Lagerhallenbrand Ettlingen

Die Feuerwehr Ettlingen wurde um 09:19 Uhr zunächst zu dem Stichwort „B – Papiercontainer im oder am Gebäude“ in die Nobelstraße gerufen, dort sollen mehrere Holzstapel an einem Gebäude in Brand stehen.

Aufgrund der großen Anzahl an Notrufen und der ersten Rückmeldungen von anfahrenden Einsatzkräften wurde durch die ILS Karlsruhe das Alarmstichwort auf „B – Gebäudebrand“ erhöht und weitere Kräfte der Feuerwehr aus dem Löschverband Tal (bestehend aus den Abteilungen Ettlingenweier, Bruchhausen und Oberweier) , der Führungsgruppe Ettlingen sowie von der Feuerwehr Malsch der Einsatzleitwagen nachgefordert.

Um die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor den freigesetzten Rauchgasen zu schützen, war eine Brandbekämpfung über mehrere Stunden nur mit Atemschutzgeräten möglich. An den Einsatzfahrzeugen mussten sich die Einsatzkräfte mit Filtermasken schützen. Deshalb wurde der Löschzug Berg (bestehend aus den Abteilungen Spessart, Schluttenbach und Schöllbronn) sowie von der Feuerwehr Rheinstetten und Malsch weitere Atemschutzgeräteträger nachgefordert. In Summe waren über 100 Atemschutzgeräte aus diversen Löschgruppenfahrzeugen sowie zwei Abrollbehältern im Einsatz. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kam weiterhin die Drehleiter der Feuerwehr Waldbronn zum Einsatz, um die Ausbreitung auf die Dachhaut zu verhindern.

Durch die ebenfalls nachgeforderte Feuerwehr Karlsruhe waren zunächst zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge des Grundausbildungslehrgangs sowie der Abrollbehälter Atemschutz und weitere Sonderfahrzeuge vor Ort. Im weiteren Einsatzverlauf unterstützten noch die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr aus Durlach, Rüppurr und Wolfartsweier bei den Nachlöscharbeiten.

Um an die diversen Brandstellen zu gelangen, mussten die gelagerten Baustoffe mit Staplern und Radladern auseinandergezogen werden. Anschließend wurden diese durch die Feuerwehr unter dem Einsatz von Filtermasken abgelöscht und durch eine Forstmaschine des Ettlinger Forst in bereitgestellt Container verladen.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurden die Anwohner in Ettlingen Umgebung über die Warn-App NINA informiert, um Fenster, Türen und Klimaanlagen abzuschalten.

Damit die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen abgesichert sind, waren der Rettungsdienst mit 3 Rettungswagen,einem Notarzt, ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie die SEG Süd mit mehreren Fahrzeugen und Personal zur Absicherung vor Ort. Die Einsatzleitung wurde durch den Kreisbrandmeister, dem Polizeirevier Ettlingen, dem kommunalen Ordnungsdienst sowie dem Kreispressesprecher unterstützt. OB Arnold und der Leiter des Ordnung und Sozialamt der Stadt Ettlingen haben sich vor Ort ein Bild über den Einsatzverlauf gemacht.

Mit Nachlöscharbeiten und wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge zog sich der Einsatz der Feuerwehr Ettlingen über 11 Stunden hin.

Einsatzbericht Flächenbrand Bruchhausen

Die Abt. Ettlingen-Stadt wurde mit dem Tanklöschfahrzeug 1/24 und dem Löschgruppenfahrzeug 1/44 zunächst mit der Abt. Bruchhausen zu einem „Flächenbrand klein“ zwischen der Bundesautobahn 5 und der „Panzerstraße“ in die Durmersheimerstraße zum Reiterhof Speck gerufen.

Schon auf der Anfahrt der ersten Fahrzeuge wurde durch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe aufgrund der Eingehenden Notrufe das Einsatzstichwort auf „Flächenbrand groß“ erhöht und weitere Fahrzeuge sowie der Löschverband Tal (bestehend aus Ettlingenweier, Bruchhausen und Oberweier), dem „Fachberater Waldbrand“ des Landkreis Karlsruhe sowie der sich im Ausbau befindliche Abrollbehälter Tank der Abt. Ettlingen – Stadt nachgefordert.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehren Malsch, Rheinstetten, Waldbronn, Durmersheim, sowie die Feuerwehr Karlsruhe mit wasserführenden Fahrzeugen nachgefordert, da sich der Brand in den nahe gelegenen Wald sowie an die Böschung der Bundesstraße 3 ausbreitete. Durch die Feuerwehr Rheinstetten wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken von einem Hydranten aus Bruchhausen aufgebaut um die ständige Wasserversorgung sicherzustellen. Die Drohnenstaffel des ASB Karlsruhe hat die Einsatzstelle überflogen, um weitere Glutnester mit der Wärmebildkamera lokalisieren zu können. Mehrere Ettlinger Landwirte unterstützen die Löschmaßnahmen mit Traktoren, Grubbern sowie Wasserfässern.

Gegen Abend wurde mit der Drehleiter bei Nachlöscharbeiten im Waldstück einige Glutnester in den Baumkronen abgelöscht. Mit der Drohnenstaffel der Feuerwehr Kronau wurde das Waldstück nochmals überflogen, um weitere Glutnester lokalisieren zu können.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurden die Anwohner in Ettlingen und den Ortsteilen über die Warn-App NINA informiert, um Fenster, Türen und Klimaanlagen abzuschalten.

Der Löschverband Berg (bestehend aus den Abt. Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart) wurde zum Grundschutz in ihre Feuerwehrhäuser alarmiert. Um die Einsatzkräfte bei den Hochsommerlichen Temperaturen abzusichern, waren der Rettungsdienst, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie die SEG Süd mit mehreren Fahrzeugen und Personal zur Absicherung vor Ort. Die Einsatzleitung wurde durch den Kreisbrandmeister und der Führungsgruppe der Feuerwehr Waldbronn unterstützt. OB Arnold und BM Dr. Heidecker haben sich vor Ort und im Gerätehaus Ettlingen ein Bild über den Einsatzverlauf gemacht. Der Bezirksbrandmeister hat sich telefonisch über den Einsatz informiert.

Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr zogen sich auf der 20 Hektar großen Fläche bis tief in die Nacht hinein.

Quelle: https://www.ff-ettlingen.de/index.php/einsaetze/einsatzbericht/4909